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Seelenmargarine treibt das Land − wer hat die Regierung in der Hand?
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Schleichwerbung
Sonntag, 18.09.2005

Nicht nur im Pressedienst der ARD ist zu lesen, dass die Sendeanstalt ein »Schleichwerbeverbot sowie die Einführung einer Programmbeobachtung und weitere Maßnahmen zur Trennung von Werbung und Programm« einführen wolle.
Doch wie passt dazu die heutige Meldung der Heise-News: »ARD wehrt sich gegen Anti-Microsoft-Verfügung – Der NDR hat Einspruch gegen eine vom Linux-Verband erreichte einstweilige Verfügung eingelegt, die es dem Sender verbietet, die Umfrageergebnisse von Infratest dimap mit dem Logo von Microsoft zu senden.«

Korruption der Sprache und des Denkens
Mittwoch, 06.07.2005

Oskar Lafontaine»Der Staat ist verpflichtet zu verhindern, dass Familienväter und Frauen arbeitslos werden, weil Fremdarbeiter ihnen zu Billiglöhnen die Arbeitsplätze wegnehmen«
Lafontaine im Juni 2005 auf einer Demonstration in Chemnitz

»Viele sagen, das Wort Fremdarbeiter sei nationalsozialistisch geprägt. Ich fordere hier die Öffentlichkeit auf, den Beweis dafür anzutreten. Denn die Nationalsozialisten waren nicht fremdenfeindlich, sondern rassistisch. Denn Fremde wurden hier sehr wohl beschäftigt, sofern sie arischer Abstammung waren.«
Lafontaine im Juli 2005 in einem FAKT-Interwiev

Da frag' ich mich - was will uns der Mann sagen? Das Fremdenfeindlichkeit schon ganz OK ist, weil die Nazis eben nicht fremdenfeindlich gewesen seien?! Oder dass die WASG ausschließlich für Arier soziale Gerechtigkeit durchsetzen will?

Ach, bevor ich's vergesse: Die "Öffentlichkeit" hat "den Beweis" angetreten, Herr Lafontaine!

»Der Begriff Fremdarbeiter stammt laut Brockhaus-Lexikon ursprünglich aus dem nationalsozialistischen Sprachgebrauch und steht für ausländische Zwangsarbeiter, die aus den besetzen Gebieten nach Deutschland deportiert worden waren.«
Siehe FAZ

Ich, also Helmut Kohl
Dienstag, 05.07.2005

Helmut Schröder"Jetzt, da die Macht verloren war, sei ihm aufgegangen, dass er zu viel davon gehabt habe, zu viel auf sich konzentriert habe, zu viel persönlich ausgeübt habe. Seine Partei habe offenbar verlernt gehabt, ohne ihn handeln zu können. Eine Art Entwicklungsunfähigkeit habe er um sich herum bemerkt. Alle schauten auf ihn. Alle machten alles Weitere von ihm abhängig. Er aber habe sich am Ende gesehen. Er habe doch, was ihm vorschwebte, erreicht gehabt."

Von wem ist die Rede? – Nein, nicht von Gerhard Schröder, von Helmut Kohl!

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